Nasca, Ica und das kleine Dorf Paracas

Samstag, 06.09.2014

'Der rote Strand'Naturschutzgebiet Paracas Paracas Oase Huacachina Arbeitszimmer von Maria Reiche Nasca Linien Von Arequipa ging es mit dem Bus weiter nach Nasca, wo ich früh um halb 6 mehr oder weniger aus dem Bus geworfen wurde, weil der direkt weiter gefahren ist. Also stand ich erstmal ziemlich verwirrt mit Sack und Pack an einer großen Straße und wusste nicht so recht, wohin. Auch die Taxis waren nicht so aufdringlich, wie ich es gewohnt bin und so hat es etwas länger gedauert, bis ich in einem saß und mich zu meinem Hostel fahren hab lassen. Nach kurzer Ausruhzeit habe ich dann am Nachmittag eine Tour zu einem Aquädukt unternommen. Anscheinend ist die Tour nicht gerade beliebt, denn ich war alleine mit dem Guide. Endlich war es auch mal richtig warm, das erste Mal kurze Hose! :) Das Aquädukt war schön angelegt zwischen Kaktusplantagen und man konnte das Wasser anscheinend auch trinken so sauber ist es. Ich habs lieber nicht ausprobiert. Danach haben wir noch eine Inka Ruine nahe der Stadt besucht, welche einmal ein Administrationszentrum war und wo um die 2000 Leute gewohnt haben. Viel übrig geblieben ist davon aber nicht und das meiste war auch kein Original mehr. Nach der Tour hat es mich nicht gewundert, dass ich die Einzige war :D aber es war ein sehr gutes Sprachtraining und der Guide hat sich wirklich alle Mühe gegeben und war sehr nett.                                                                                                                                                                                             Am Sonntag bin ich dann zu den Nasca Linien gefahren. Diesmal waren wir zu dritt, es war aber wirklich sehr sehenswert. Da ich nicht über die Linien fliegen wollte, war das das Richtige für mich! :) Wir waren bei 3 Aussichtstürmen und konnten von dort aus die Figuren (wenn auch verzerrt) anschauen. Über die Nasca Linien weiß man ziemlich wenig, und vorallem fragt man sich, wieso sie nicht verschwinden. Die Steine auf dem Boden wurden nur zur Seite geschoben und so gibt es etlich viele Figuren in dem Gebiet um Nasca. Wir konnten zwei 'Augenmenschen', einen Baum und ein undefinierbares Tier sehen. Außerdem gibt es noch Linien, die einfach geradeaus gehen, die längste davon ist 10km lang. Um uns ein bisschen abzukühlen, waren wir noch im Museum von Maria Reiche. Maria Reiche war eine Deutsche, die die Nasca Linien erforscht hat. Wie bei so vielen wurde das aber erst nach ihrem Tod gewürdigt. Die Stadt Nasca an sich ist nicht sehr sehenswert. Es is auch kaum Tourismus und man wird angeschaut, als hätten die Leute noch nie Ausländer gesehen. Es gibt sehr viele Taxis, die, wie gesagt, nicht sehr scharf darauf sind, Passagiere zu bekommen, wie beispielsweise in Cusco: Da bin ich aus einem Taxi ausgestiegen und hinter mir hält ein Taxi und der Fahrer fragt, ob ich ein Taxi brauche! :D                                                                                                                                Am nächsten Tag bin ich weiter nach Ica gefahren. Ica ist als Stadt an sich auch nicht sehr interessant, die Leute kommen hier her, um in den riesigen Sanddünen, die die Stadt umgeben, Buggy oder Sandboard zu fahren. Ich war einen Tag bei der Oase Huacachina, die nicht weit von der Stadt entfernt ist. Hier fahren überall die süßen Taxis, die nur 3 Räder haben :) Bei der Oase konnte man total gut entspannen, es war mal ruhig, warm und es gab Sand. War also fast wie am Meer!                Weiter ging es für mich am nächsten Tag nach Paracas. Nach einem riesen Theater am Busbahnhof, weil mich der Bedienstete nicht in den Bus lassen wollte, weil mein Rucksack dort nicht war, und ich dank dem Dialekt, den die hier sprechen, nicht so viel verstanden hab, hat das alles erstmal ewig gedauert. Am Ende kam dann raus, dass mein Rucksack noch im 'Warteraum' steht und erst noch geholt werden muss. Also nochmal warten, der Bus hatte ja noch nicht genug Verspätung. Als kch dann nach langer Reise (eigentlich nur 1,5 Stunden) endlich in Paracas war, war ich ganz schön froh. Das Dorf hat nur 1300 Einwohner und liegt direkt am Meer. Da hab ich dann auch noch den Sonnenuntergang genossen :)Am nächsten Tag bin ich in ein Art Naturschutzgebiet gefahren. Nach einem kurzen Museumsbesuch sind wir zu verschiedenen Buchten gefahren, an denen man Flamingos und Pelinkane begutachten konnte :) Das Wetter hat mich mal wieder nicht im Stich gelassen und so werd ich Paracas von seiner wohl schönsten Seite in Erinnerung behalten.

Die weisse Stadt und der Colca Canyon

Dienstag, 02.09.2014

Einheimische mit einem Condor Baby Alpaka :) Canyon del Colca                          Nach einer langen Busfahrt war ich am Samstag endlich in Arequipa angekommen. Mein Projekt in Cusco ist jetzt beendet und jetzt geht es ans Reisen! :) 
Arequipa ist eine sehr schoene Stadt, aber komplett anders als Cusco. Viele Gebaeude sind aus weissem Tuffstein, und weil der anscheinend sehr leicht zu bearbeiten ist, ist alles kunstvoll verziert und sieht total sauber und neu aus. Nachdem ich mich in der Stadt ein paar Mal verlaufen hatte, hab ich dann doch endlich das Museum gefunden, in das ich wollte: Museo Santuarios Andinos. Dort gab es eine tiefgefrorene Mumie eines Maedchens zu sehen, das zur Zeit der Inka zu Ehren der Goetter am Berg geopfert wurde (wahrscheinlich lebendig begraben) und erst 1995 im Eis gefunden wurde. Ausserdem konnte man noch einige Grabbeigaben wie Coca Blaetter, Stoffe und Tonwaren sehen. Leider durfte man dort jedoch keine Fotos machen.
Danach war ich noch im Monasterio de Santa Catalina, einer alten "Klosterstadt". Man konnte einen Einblick bekommen, wie die Nonnen ab dem 16. Jahrhundert dort gelebt haben und die Architektur war auch sehr sehenswert :) Die Anlage war riesig und da ich keine Fuehrung hatte, musste ich mich erst mal mit dem Labyrinth des Planes ausseinander setzen.
Am Sonntag ging es dann los in Richtung Canyon de Colca. In einen VW Bus gequetscht sind wir erst mal durch sehr sehr viel Pampa gefahren. Die Landschaft war aber sehr schoen und wir haben Lamas, Alpakas und Pekunias in freier Wildbahn sehen koennen. Ab und zu haben wir in einem Dorf angehalten, um die Landschaft zu fotografieren oder eine Klopause einzulegen :D Am Abend waren wir dann in Chivay, wo wir zum Abendessen noch eine traditionelle Tanzeinlage geboten bekamen. Danach hat mich das Baby Alpaka, das in meinem Hostel wohnt, schon erwartet und ich war froh, nach dem anstrengenden Tag endlich ins Bett zu fallen :)
Nach einer sehr kurzen und auch kalten Nacht ging es am Montag frueh nach dem Fruehstueck um 6 (ich war irgendwie die einzige in meinem Hostel) endlich zum Canyon. Zuvor haben wir noch eine suesse kleine Kirche besichtigt und konnten Condore und Lamas streicheln.
Nach einer rumpeligen Fahrt, die leider nicht allen Mitfahrenden gut bekommen ist, waren wir endlich beim Cruz del Condor, dem angeblich besten Aussichtspunkt. Von dort aus konnte man in den Canyon schauen und die Condore ueber einem fliegen sehen. Nach kurzem Aufenthalt sind wir dann noch eine knappe Stunde an der Schlucht entlang gelaufen und unser Guide hat uns ein paar einheimische Vogel- und Pflanzenarten gezeigt. Dann sind wir weiter gefahren zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man ueber die Terrassenfelder schauen konnte und ich muss sagen, das fand ich fast schoener als den Cruz del Condor.  Zum Glueck ist das Wetter besser geworden und wir hatten blauen Himmel, obwohl es die Nacht durch geregnet hatte.
Alles in Allem war der Ausflug sehr schoen aber auch anstrengend, obwohl ich eigentlich nur im Auto gesessen war :D 

Das erste Cuy

Montag, 25.08.2014

Cuy Den Sonntag wollten wir nutzen, um endlich mal Cuy (Meerschweinchen) essen zu gehen. Uns wurde geraten, nach Tipon zu fahren, da es dort die Besten geben sollte und sie, im Gegensatz zu Cusco, frisch zubereitet werden. Als wir mit dem Bus das Straßenschild von Tipon passiert hatten, was etwa 30 Minuten von unserem Haus entfernt liegt, wollte uns der Busfahrer nicht aussteigen lassen. Er meinte, wir sollten bis zur Endhaltestelle mitfahren und weil wir selbst nicht wussten, wo genau wir hin müssen, glaubten wir ihm blöderweise.An der Endhaltestelle waren dann aber keine Restaurants, sondern nur eine weitere Inka Ruine. Also sind wir den ganzen Weg wieder zurück in die "Stadt" gelaufen und haben uns in die erstbeste Cuyeria gesetzt, weil wir alle genervt waren und Hunger hatten :D Da ergab sich dann aber wieder ein Problem. Da nicht alle eines alleine essen wollten, und nach einem extra Teller zum Teilen gefragt haben, da tat die Bedienung so, als würde sie das fast perfekte Spanisch nicht verstehen. Also hatten wir keine extra Teller. Das Cuy kam relativ bald nach unserer Bestellung, wir konnten ihm sogar beim Brutzeln im Holzofen unter freiem Himmel zuschauen ;) Als Beilage gab es Fertignudeln, gefüllte Paprika und eine Kartoffel. Und das Cuy-ja das musste man wohl oder übel auseinander reißen, da wir nur eine Gabel zum Essen bekommen hatten, das Meerschwein aber im Ganzen vor uns lag. Bei einigen konnte man wohl auch noch den Todesschrei erkennen :D Um die heiß ersehnte Frage von einigen zu beantworten: meiner Meinung nach schmeckt es nicht nach Huhn, wie immer überall gesagt wird. Es ähnelt ein bisschen Hasenfleisch, nur dass es viel viel zäher ist und an so einem Cuy auch nicht wirklich viel dran ist (Die mästen die hier wohl nicht so wie wir in Deutschland :P). War eine interessante Erfahrung, aber nochmal essen würde ich es wahrscheinlich eher nicht! :)                                                                                                                                                                                   Als wir wieder zuhause waren und ich müde auf dem Sofa saß, fing dieses plötzlich an, zu wackeln. Zuerst hab ich gedacht, mir alles nur eingebildet zu haben, aber als ich in der Küche umher sah und der Spiegel an der Wand ebenfalls zitterte, war das schon ein komisches Gefühl. Ein Erdbeben? Und wieso genau, wenn ich alleine zuhause bin? :D Am nächsten Tag hab  ich es dann auch mitgekriegt, dass ein Erdbeben in den USA und dem Süden von Peru war. Dann haben wir hier in Cusco wohl die Ausläufer zu spüren bekommen! 

Die verlorene Stadt der Inka

Montag, 18.08.2014

  Samstag früh ging es los richtung Machupicchu. Mit dem Bus sind wir erstmal eine Ewigkeit durch die Pampa gefahren, wieder an Abgründen entlang, die in Deutschland entweder gesichert oder verboten wären, zu befahren. Mit der Zeit hat sich auch die Flora verändert, wir sind an Bananen- und Ananasplantagen vorbei gekommen und haben uns schon so ein bisschen wie im Regenwald gefühlt :). Auch die Temperaturen sind gestiegen und so waren wir alle froh, zur Mittagszeit in einem kleinen Dorf essen zu können. Es gab mal wieder Kartoffeln mit Reis und Huhn. Dann ging es auch schon wieder weiter und nachdem wir unsere Passnummern an einer Kontrolle angeben mussten, durften wir das heilige Territorium von Machupicchu betreten! Dort ging es dann auch gleich los und wir wanderten ca. zwei Stunden entlang der Bahngleise in Richtung Aguas Calientes. Die Landschaft war richtig schön und der Weg auch nicht allzu anstrengend, da es noch nicht bergauf ging. Trotzdem waren wir dann alle froh, gegen Abend endlich in dem Dorf angekommen zu sein. Was verstörend war, da einfach mitten in den Bergen ein Komplex aus Luxushotels und Restaurants war, die so gar nicht peruanisch aussahen. Also alles nur auf den Tourismus ausgelegt, bei manchen Gebäuden hätte man auch denken können, dass nur die Fassade existiert und dahinter einfach garnichts mehr ist. Aber weil ich auch nur ein Tourist bin, sollte ich mich natürlich nicht beschweren :) Zu Abend gab es dann wieder Reis mit Alpaka und Kartoffeln und weil wir alle relativ müde von der Busfahrt und dem Laufen waren, lagen wir auch schon wieder relativ früh im Bett, nachdem wir ein paar Krabbelviecher aus unserem Zimmer entfernt hatten.
Am nächsten Morgen hat mein Wecker um 4:00 Uhr geklingelt und zusammen mit drei anderen Mitbewohnern sind wir in der Dunkelheit zum Eingang des Wanderwegs gelaufen. Dort mussten wir dann nochmal unseren Pass zeigen, damit die Peruaner auch keine falschen Leute da hoch lassen :D Und dann ging die Anstrengung los. Da ich die Tage davor krank gewesen bin und noch nicht genau wusste, ob ich überhaupt hoch laufen will (Man kann auch einen Bus nehmen!) waren die zehntausend Treppen echt eine Herausforderung. Aber mit vielen Pausen und Fotos in der Dunkelheit war das wohl die schönste Wanderung, die ich je gemacht habe. Manche Leute sind wirklich gefühlt den Berg hochgerannt, wir haben uns dann lieber Zeit gelassen und die Berge um uns rum bewundert. Nach ca. zwei Stunden waren wir oben angekommen und ich muss sagen, so gut hab ich mich schon lange nicht mehr gefühlt :) Ich glaub, wenn man läuft und oben ankommt, hat man irgendwie ein besseres Gefühl, als sich mit dem Bus hochfahren zu lassen. Aber das muss natürlich jeder selber wissen! ;) Nach einer dritten Passkontrolle durften wir die Ruinen betreten. Weil es noch relativ früh war, waren noch nicht allzu viele Touristen da. Wir haben auf unseren Guide gewartet, der uns dann eine kurze Führung gegeben und herumgeführt hat. Danach hatte man freie Zeit, die wir genutzt haben, um noch ein Stückchen höher zu laufen. Am höchsten Punkt von Machupicchu haben wir dann die Aussicht genossen, die auch in die andere Richtung, also nicht nur auf den Berg Huaynapicchu, sehr schön ist. Allgemein ist Machupicchu viel größer, als man sich von den Fotos erwartet. Das Foto, das allgemein bekannt ist, zeigt nur einen Teil und es gibt noch viele andere Stellen, wie zum Beispiel landwirtschaftliche Terrassen oder einen Steinbruch. Da wir in der Dunkelheit nach oben gelaufen sind, konnten wir den Sonnenaufgang anschauen, der auch richtig schön war. Das Licht der aufgehenden Sonne fällt am Tag der Wintersonnenwende genau auf eine Linie in der Mitte des Sonnentempels, der also eine wichtige Bedeutung im Kalendersystem der Inka hatte. Allgemein waren die ganzen Gebäude wohl sehr durchgeplant und die geraden, perfekt aufeinander passenden Steine sind schon immer wieder beeindruckend.
Je später es wurde, desto voller ist es dann auch geworden. Da wir am Nachmittag wieder unten in Hidroelectrica sein mussten, sind wir um 10 Uhr wieder aufgebrochen. Der Rückweg ging weitaus schneller, jedoch gesellten sich jetzt auch viele Mücken und andere Insekten zu uns. Nach dem Abstieg bis Aguas Calientes und den Weg entlang der Bahnstrecke zurück zum Bus, mit Zwischenstopp am Fluss, um die aufgeheizten Füße zu kühlen (Das erste Mal, dass ich hier mit Tshirt rumgelaufen bin und auch gern eine kurze Hose gehabt hätte!), waren wir alle froh, uns endlich in den Bus zu setzen und nach der kurzen Nacht mal wieder zu schlafen. Da haben wir uns aber alle zu früh gefreut, da die Straße zurück hubbelig war und der Fahrer auch keine Rücksicht auf uns nahm. Als dann auch noch Nebel dazu kam und es dunkel wurde, er aber keine Anstalten machte, langsamer, beziehungsweise vorsichtiger zu fahren, waren wir mal wieder so weit, dass wir dachten, unser Ende sei gekommen. Das erste Drittel der Fahrt hatte ich Glück und konnte alleine auf einem Doppelplatz sitzen, jedoch wurde man so umher geworfen, dass es einfach nicht möglich war, irgendwie durchzuschlafen. Die Augen sind immer wieder zugefallen und wir waren alle am Ende und wollten nur noch, dass wir endlich wieder in Cusco ankommen, aber die Fahrt wollte einfach kein Ende finden. Irgendwann haben wir es dann doch alle geschafft, mal kurz einzunicken, was sich dann jedoch auch nicht mehr gelohnt hat, weil wir sowieso schon wieder fast in Cusco waren.

Weg nach Aguas Calientes Der Aufstieg Machupicchu Lamas auf Machupicchu

 

 

 

 

Ausflug nach Maras und Moray

Montag, 11.08.2014

Am Sonntag wollte ich einen Ausflug nach Maras und Moray machen. Pünktlich,wie wir Deutschen nun mal sind,stand ich früh um 9 bei der Travel Agency. Da war ich aber leider auch die einzige. Die Agentur war zwar geöffnet, jedoch arbeitete dort nur eine Frau, die kein Englisch konnte und sich auch sonst nicht viel Mühe gab, mir zu helfen. Dann kam jedoch ein Peruaner auf mich zu, der auch schon länger dort rum stand und fragte mich, ob ich auf eine Abholung in ein Hostel wartete. Da dem nicht so war, erklärte ich ihm meine Lage und beschloss, weiter zu warten. Schließlich dauert in Peru alles immer ein bisschen länger, da kommt es schon mal zu Verspätungen von 40 Minuten ;) Der Typ war aber ungeduldiger als ich und als er mir seine Lebensgeschichte erzählt hatte und echt 10x nach meinem Namen gefragt hatte, kam ihm die Idee, dass ich die Notfallnummer von der Agentur anrufen könnte. Also ist er mit mir in einen gegenüberliegenden Laden gelaufen und hat gleich mal gewählt. Als dann eine Stimme am Telefon war, hat er mir den Höhrer schnell in die Hand gedrückt, was sehr viel Sinn gemacht hat, weil der am anderen Ende der Leitung ja nichts von meinen Spanischkenntnissen wusste. Irgendwie hab ichs dann aber hingekriegt, ihm zu erklären, dass ich entweder vergessen wurde oder es sich immer noch um Verspätung handelt. Letztendlich meinte er, ich solle noch 5 Minuten warten und dann würde jemand kommen. In dieser Zeit schrieb mir der Peruaner seinen 5 wortigen Facebooknamen auf einen Zettel und wollte mir sogar das Telefonat bezahlen :D Nach wirklich 5 Minuten kam ein anderer Peruaner herbeigehetzt und sagte, ich sollte ihm folgen, um nach Moray und Maras zu kommen. Sobald ich ihm gefolgt bin, ist er losGERANNT...und ich natürlich hinterher, da ich trotz längeren Beinen die Geschwindigkeit nicht im Laufschritt halten konnte. Mit einem Taxi ging es dann weiter bergauf aus der Stadt heraus...bis zu einer Tankstelle, an der der Bus gerade am Tanken war :D Ich war froh, endlich angekommen zu sein, da ich zwischenzeitlich echt gedacht hatte, ich könnte den Ausflug für den Tag vergessen. Aber wir waren ja noch nicht losgefahren. Im Bus war kein Sitzplatz mehr für mich frei, deswegen musste (besser gesagt durfte) ich vorne direkt an der Windschutzscheibe sitzen.Dafür musste eine Reisebegleiterin leider die ganze Zeit stehen oder im Gang sitzen. Ich war also anscheinend echt nicht eingeplant gewesen! ;) Aber als es dann endlich losgehen konnte, war ich ganz froh über die tolle Aussicht, die ich hatte. Nach einiger Fahrt durch wunderschöne Landschaft mit Eseln, Kühen und Weiden sind wir in einem kleinen Dorf angekommen, bei dem man nicht gedacht hat, dass der Bus auf diesen Straßen fahren kann. Dort hat uns eine Frau gezeigt, wie die Stoffe mit Naturmaterialien gefärbt werden und wir haben Tee bekommen, der angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen soll (Bei mir kam es nur zu Magenproblemen).Danach ging es weiter zu den Salzterrassen.Um dorthin zu gelangen, mussten wir einige Zeit einen Schotterweg in die Pampa fahren. Da es auch Gegenverkehr gab, die Straße aber kaum breit genug war, war unser Ende teilweise schon nah, wenn der Bus so nah am Abgrund gefahren ist, wo natürlich keine Leitplanken vorhanden waren ;) Aber die Fahrt hat sich gelohnt. Diese Terrassen, die plötzlich aus dem Nichts da waren, waren so cool, wie kein Reiseführer sie je beschreiben könnte! Mitten zwischen zwei Bergen, mehr als 3000 insgesamt.Wir konnten dazwischen rumlaufen umd der Guide hat uns ein paar Fakten berichtet: es gibt 3 verschiedene Salz Arten: Schwarzes Salz ist für die Tiere, dann gibt es noch Rosanes und Weißes, dass für die Menschen zum 'Kochen und Essen' ist :). Nach einem kurzen Aufenthalt im Shop und vielen schönen Fotos ging es mit dem Bus weiter zur nächsten Station. Moray, in der Nähe von Urubamba, sollte uns einen 'Landeplatz für Ufos' bereithalten. Und so ganz enttäuscht wurden wir auch nicht! Zwar hatte ich im heiligen Tal der Inka schon solche Terrassen gesehen, aber diese fast perfekt kreisrunde Form war schon nochmal was anderes. Vorallem weil das vor mehreren 100 Jahren gebaut wurde, wo es ja noch nicht die heutigen Möglichkeiten gab. Ein Teil der Anlage war abgesperrt, da durch das viele Rumlaufen die Terrassen immer mehr beschädigt werden und folglich einstürzen. Innerhalb der Terrassen, das hat uns unser Guide erklärt, existieren kleine Kanäle,  das Wasser wird zuerst durch das Gras und die Erde gefiltert und dann von der Sonne absorbiert und abgeleitet, dass in der Regenzeit die Mitte nicht mit Wasser vollläuft. Teilweise sind die Terrassen bis zu 90° steil, eine Nutzung für landwirtschaftliche Zwecke mit heutigen Geräten wäre also unmöglich. Auch in Asien gibt es solche Terrassen, die allerdings schon viel älter sind als die der Inka, dennoch sind die Peruaner sehr stolz drauf und versuchen, das Gebiet durch Absperrungen und Eintrittspreise so gut wie möglich zu schützen.
 Die Salzablagerungen Salzterrassen in Maras Moray

Über mein Projekt

Donnerstag, 07.08.2014

Damit nach all meinen Erzählungen niemand denkt, dass ich hier zum Urlaub machen bin, schreib ich jetzt mal was über mein Projekt, das immer unter der Woche stattfindet! Ich arbeite im Kinderklub 'Los Molinos', hier kommen die Kinder nachmittags nach der Schule hin und machen entweder Hausaufgaben oder die jüngeren basteln oder machen andere Aktivitäten.Jede Woche steht unter einem Thema, diese Woche war es beispielsweise die Landschaften von Peru. Zu Beginn setzen wir Freiwilligen uns mit den etwa 20-30 Kindern in einen Stuhlkreis und jeder sagt auf Englisch seinen Namen, das Alter, die Lieblingsfarbe oder ähnliches. Danach wird ein kurzes Lied gesungen und dann werden alle nach ihrem Alter eingeteilt (Die Kinder sind zwischen 3 und 13 Jahren alt). Diese Woche war ich bei den kleinsten, die zuerst ein Tier aus dem Regenwald gemalt haben. Und das war einfach so niedlich, weil sie immer einfach 2 Augen gemalt haben und dann noch einen Körper dazu. Die meisten wissen zwar das Wort, aber nicht ansatzweise, wie das Tier überhaupt aussieht. Zum Thema Ozean wurden Fische ausgeschnitten und bemalt, die hängen jetzt im Gemeinschaftsraum und alle Kinder sind immer ganz glücklich, wenn sie ihren Fisch da hängen sehen :) Jeden Tag werden zum Abschluss nach dem Spielen die Zähne geputzt und die Hände und das Gesicht eingecremt, da die meisten Kinder aus relativ armen Familien kommen und auch in einem dementsprechend unhygienischen Zustand sind. Die Arbeit mit den Kindern ist total schön, weil sie einfach so süß sind und schon am erszen Tag auf mich zugerannt kamen und mich umarmen wollten, obwohl sie mich noch nie gesehen haben. Außerdem sind sie immer sehr geduldig mit mir, wenn ich mal nicht versteh, was sie mir sagen wollen! :) 

Dem Himmel ein Stückchen näher :)

Montag, 04.08.2014

 Freitag Abend ging es los zum Titicaca See nach Puno. Wir haben einen Bus genommen, der übernacht gefahren ist, also waren wir alle nach einer relativ kurzen Nacht früh um 6 in Puno. Von dort aus ging es erstmal in die Reiseagentur frühstücken und danach aufs Boot. Das Wetter war einfach perfekt und es war sogar wärmer als in Cusco! :) Nach einiger Fahrzeit durch Schilf und schöne Landschaften sind wir dann bei der ersten schwimmenden Insel angekommen. Dort haben 21 Leute gelebt, die alle in kleinen Hütten aus Naturmaterialien gewohnt haben. Unser Guide hat uns erklärt, wie die Inseln aufgebaut sind: ganz unten befinden sich Wurzeln, die keilförmig aus der Erde geschnitten werden und auf dem Wasser schwimmen.Darauf legen die Leute Schilf, das teilweise noch ganz, teilweise zerhexelt ist. Also alles 100% Natur ;)! Das Schilf kann man sogar essen, war aber nicht ganz so gut, wie die Einheimischen es angepriesen hatten. Wenn die Insel zu groß wird, kann man sie einfach teilen, indem man Stücke absägt. Nachdem wir mit einem Schilf Boot mit einem Einheimischen ein bisschen um die Insel gefahren sind und viele Bilder machen konnten, ging es mit dem Boot weiter zu der Insel, auf der wir schlafen sollten. Dort angekommen, wurden wir schon von unseren 'Mamas' empfangen und mussten erstmal mit unserem Gepäck die steilen Berge hoch. Das war irgendwann echt kein Spaß mehr, weil wir weder die Höhe mit dem geringen Sauerstoffanteil, noch die stechende Sonne gewohnt waren. Der Aufstieg hat sich aber mehr als gelohnt, weil obwohl es zu mittag und abend genau das Gleiche zu Essen gab, der Ausblick einfach bombastisch war ;). Gegen nachmittag sind wir dann noch weiter auf der Insel gewandert, bis wir so gegen 5 oben bei den Bergen 'Patchamama' und 'Patchatata' angekommen waren. Wir konnten auswählen, welchen wir besteigen wollen, um den Sonnenuntergang zu sehen. Im Prinzip war es egal, denn auf beiden Bergen gab es eine abgesperrte Zone, in der einmal im Jahr ein Schamane seine Rituale abhält. Natürlich alles streng katholisch, wie uns gesagt wurde :P  Der Sonnenuntergang auf Patchatata in 4060m  Höhe war auf jeden Fall total schön, vorallem, weil man auf den riesigen See schauen konnte. Die Fotos, die ich gemacht habe, sind aber nicht ansatzweise so schön wie die Wirklichkeit, das muss man einfach selbst gemacht und gesehen haben, immerhin fühlt man sich ja schon wie Krösus, wenn man den Berg hochgekommen ist! ;)Der Tag danach war auch wieder sehr schön, wir sind zu einer anderen Insel gefahren, auf der wir ebenfalls gewandert sind und dann mit Panoramablick bei einer Familie frischen Fisch aus dem See gegessen haben. Die ganze Insel ist einfach so idyllisch, weil dort so wenige Leute wohnen und man erst mal ein ganzes Stück laufen muss, um zum 'Nachbarn' zu kommen. Natürlich hatten wir total viel Glück mit dem Wetter, es war keine einzige Wolke am Himmel und es war warm! Alle, denen wir erzählt hatten, dass wir nach Puno fahren, haben nämlich gesagt, dass es total kalt wird :D Deswegen war ich meistens auch trotzdem recht warm angezogen. Es war  aber nicht mal ein Flugzeug am Himmel zu sehen und es war soo schön still.  Also ich kann jedem empfehlen, da unbedigt hinzufahren, weil die Landschaft einfach total schön ist und auch die Art, wie die Leute dort leben und sich selbst versorgen, echt cool ist!
 Der Weg auf Patchatata Aussicht von oben :)schwimmende InselEmpfang auf der schwimmenden Insel Der schönste Sonnenuntergang

Mein erster "Shoppingtag"

Donnerstag, 31.07.2014

Diese Woche hab ichs endlich mal geschafft, mir ein paar warme Alpaka Sachen zu kaufen :) An einem kleinen Markt, der recht versteckt in einem Innenhof gelegen war, gab es dann so viel Auswahl, dass ich erstmal überfordert war. Es gab zwar viele verschiedene Stände, die Sachen haben sich aber meist geähnelt, aber wer mich kennt, weiß, dass ich mich nicht so leicht entscheiden kann, vorallem wenns ums Geld ausgeben geht! :) Also bin ich erstmal zu den einzelnen Ständen hin und sofort kamen die Verkäufer mit den Woten ¿ Que buscas? oder ¿Que deseas? auf einen zu und wollten ihre Sachen verkaufen. Inzwischen ist mein Spanisch zum Glück schon so gut, dass ich sagen konnte, was ich will und den Verkäufern auch noch ein paar andere Satzbrocken hinwerfen, wie zum Beispiel, dass ich mich nicht entscheiden kann :D Eine süße alte Frau hat mir dann einen Schal zum "Amiga-Preis" verkauft, natürlich wurde davor noch ein paarmal hin und her gehandelt. An einem anderen Stand wollte ich Handschuhe kaufen, komischwerweise waren mir die aber alle viel zu groß. Der arme Verkäufer war schon total verzweifelt und hat seinen halben Laden nach kleineren Handschuhen durchsucht :) Letztendlich hat er leider keine passenden für mich gefunden, obwohl er sogar unsere Handgrößen verglichen hat (meine war viel größer als seine!) und er mir gezeigt hat, dass sich Kinderhandschuhe auch dehnen lassen :D Das wollte ich dann aber doch nicht und als dann noch sein Handy geklingelt hat und er in ein scheinbar sehr wichtiges Gespräch verwickelt wurde, war ich ihm auch schon wieder egal! ;) Letztendlich hab ich mich dann gut für das kommende Wochenende ausgerüstet und es war sicher nicht das letzte Mal, dass ich bei dieser riesen Schal Auswahl war! :)

Rafting und Unabhängigkeitstag

Montag, 28.07.2014

Am Samstag sind wir früh mit einem Bus 2 Stunden von Cusco weg gefahren. Man war dann auch schnell in der Pampa, wo entweder gar keine, oder wenn dann nur Lehmhäuser standen. Hauptsächlich gab es Felder und Berge ;) Die Landschaft war aber total schön und idyllisch. Als wir bei 'unserem' Fluss angekommen waren, durften wir auch gleich unsere Rafting Sachen anziehen. Wir haben zwar im Vorhinein unsere Größen angegeben, da darauf aber nicht mehr geachtet wurde, hatte ich einen viel zu großen Anzug :D war dann aber auch egal, denn nachdem wir Jacke, Helm und Schwimmweste angezogen hatten, sollte es auch schon losgehen. Mit Flipflops ausgerüstet waren wir Mädels nicht gerade glücklich, weil wir erstmal über Steine zum Fluss klettern mussten. Als wir dann aber alle mehr oder weniger unbeschädigt im Boot waren und unser Guide uns einige Infos zum Rudern gegeben hatte, konnte es losgehen. Leider lief das alles nicht so, wie wir uns es vorgestellt hatten. Wir haben zwar alle Anweisungen ausgeführt, sind dann aber trotzdem gegen fast jeden Stein gefahren, der im Fluss war. Meistens sind wir dann auch hänen geblieben und mussten aus dem Boot aussteigen und auf nassen Steinen rumklettern :D oder wir mussten uns alle auf eine Bootseite aufeinander schmeißen, was irgendwann echt wehgetan hat. Gegen Ende sind wir dann aber langsam reingekommen und auch unser Guide konnte besser lenken. Der war noch relativ unerfahren und hätte uns mit seinen 1,50m glaub ich nicht wieder ins Boot ziehen können, wenn wir rausgefallen wären ;)Danach gab es noch direkt am Flussufer was zu Essen und man konnte sich noch kurz in die Sonne setzen, die dann aber auch bald untergegenagen it, weil wir doch länger gebraucht haben, als erwartet :P Allgemein war der Tag total schön, aber auch anstrengend, weil wir entweder zwischen Steinen gesteckt waren, uns ins Boot schmeissen mussten, weil wir sonst gekentert wären, oder einfach auf ganz ruhigem Gewässer gefahren sind, wo man die schöne Landschaft bewundern konnte! :) Auf Montag hatten wir uns alle gefreut. Es war peruanischer Unabhängigkeitstag und wir wollten alle in die Stadt, um Paraden und feiernde Peruaner zu sehen. Das hat sich dann aber schnell erledigt gehabt, denn als wir in der Stadt angekommen waren, war einfach alles wie immer. Normalerweise wird hier ja immer irgendwas gefeiert und es werden auch mal Straßen gesperrt, aber am Unabhängigkeitstag anscheinend nicht :) Es war eigentlich nur mehr los als sonst, und einige Geschäfte hatten auch zu. Wahrscheinlich waren die meisten Einheimischen gemütlich zuHause und haben ihren freien Tag genossen und wir Deutschen haben uns eingebildet, dass da total viel abgeht in der Stadt :D 

Busfahrt durch das heilige Tal der Inka

Sonntag, 20.07.2014

 Wochenende! Das heißt erstmal ausschlafen. Mittags sind wir dann durch Cusco gelaufen und haben den Bus gesucht, der nach Pisac fährt, weil wir zu einem Tierpark wollten, in dem kranke Tiere wieder aufgepeppelt werden. Als uns dann mehrere Peruaner den Weg erklärt hatten und wir in einer Seitenstraße gelandet waren, kamen plötzlich mehrere Männer auf uns zugelaufen und wollten alle, dass wir in ihr Auto steigen. Nachdem wir einen Preis mit einem ausgehandelt hatten, haben wir uns zu 9. in den Kleinbus gequetscht, der in einem komischen Hinterhof stand :D Und dann ging die Fahrt auch schon los...1 Stunde auf kurvigen Straßen durch die Berge (ohne Gurt!), aber die Aussicht war richtig cool. Der Fahrer hat uns dann noch eine kleine Führung gegeben und ein paar Sachen über die Dörfer in den Bergen erzählt. Als wir im Tierrehazentrum angekommen waren, kam gleich eine nette Frau, die uns eine kleine Führung gegeben hat. Wir haben Lamas, Alpakas, Condore, Papageien und Pumas gesehen, die bald wieder ausgewildert werden sollen. Wir durften dann in das Gehege von den Condoren, denen das Fliegen beigebracht wurde. Das ist schon krass, wenn so ein riesiger Vogel um einen rum flattert! :)  Dann hat es leider angefangen zu regnen, sonst wären wir noch zu einer Lamafarm gefahren.  An sich war es aber ein sehr schöner und informativer Ausflug, als Dank für eine Spende haben wir einen süßen Lama Kulli bekommen. Am Sonntag mussten wir relativ früh aufstehen, weil wir mit einem Bus ins heilige Inka Tal gefahren sind.   Mit einem Stopp in Pisac bei einem schönen Markt, der aber im Vergleich zu Cusco total überteuert war und einem Halt in Yucay war der Vormittag gefüllt. In Urubamba hatte man die Möglichkeit, etwas essen zu gehen. Da wir das Essen aber nicht mitgebucht hatten, haben wir uns selbst etwas gesucht. Es hieß, dass der Bus in 30 Minuten weg fahren würde und die, die nicht da waren, zurücklässt. In dem Restaurant, in dem wir waren, hat die Bedienung gesagt, dass das Essen 20 Minuten dauert...Auf die peruanischen Zeitangaben sollte man sich aber nicht verlassen!!! Also saßen wir ungeduldig rum und das Essen kam und kam nicht. Als es dann langsam eng wurde, den Bus noch rechtzeitig zu erreichen, standen wir alle schon um den Tisch und hatten unsere Brotdosen oder Taschentücher griffbereit. Als das Essen dann endlich kam (Pommes mit Sandwich) haben wir das alle dermaßen schnell eingepackt, dass sich die Leute um uns rum auch ihren Teil gedacht haben :) Die Bedienung war dann aber noch so freundlich und hat die letzten Gerichte gleich vom Koch einpacken lassen :D also konnten wir alle schnell mit unseren Pommes im Taschentuch zum Bus rennen, der dann - wer hätte es gedacht- natürlich zu spät kam :D Beim nächsten Halt konnten wir wieder eine große Inka Ruine sehen, auf die wir uns erstmal viele Stufen hoch quälen mussten ;) Oben angekommen hat unser Guide uns wieder alles hganz süß erklärt, auf Spanisch haben aber auch wir Anfänger mehr verstanden als auf Englisch! Aber er hat sich sehr viel Mühe gegeben und uns viel über den Glauben der Inka an die Sonne und Patchamama erklärt. Danach war eigentlich noch geplant, eine Kirche zu besichtigen. Weil wir aber fast eine Stunde nicht aus dem Dorf rausgekommen sind, weil eine Demonstration war, weil in Peru bald Wahlen sind und die Bevölkerung gegen einen Weißen Bürgermeister demonstriert hat, ist das dann leider entfallen. Wir waren dann aber alle recht froh, wieder zuhause zu sein, weil die vielen Eindrücke doch recht anstrengend waren :) 
Aussicht auf ein DorfHeiliges Inka Tal Heiliges Inka TalGewürze am Markt Unser gekochtes Lomo Saltado Natürliche Farben zum Stoffe Färben Die Tiere im Rehazentrum

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